Betriebsrenten: Ausbau statt Ausstieg

Die Bundesregierung will die betriebliche Altersversorgung fördern. Doch das wird durch die aktuellen Niedrigzinsen erschwert. Arbeitgeber klagen über hohe Pensionsrückstellungen.

Einst sollte die gesetzliche Rente ausreichen, um den Lebensstandard im Alter zu halten. Von dieser Idee hat sich die Politik vor mehr als zehn Jahren verabschiedet. Stattdessen sollten die Menschen einerseits mehr Eigenverantwortung für ihre Alterssicherung übernehmen, andererseits sollten betriebliche Renten die Lücke füllen. Die Risiken wurden stärker auf den Kapitalmarkt verlagert. Damit sind neue Probleme entstanden: „Die größte Gefahr für das Rentensystem stellt die derzeitige globale Niedrigzinsphase dar. Sie verschärft die Probleme der betrieblichen Altersversorgung“, schreibt Sebastian Campagna, Bilanzexperte der Hans-Böckler-Stiftung. Deshalb sei es sinnvoll, dass die Bundesregierung versucht, die Unternehmen bei der Bilanzierung von Pensionszusagen zu entlasten.

Hier geht’s weiter zum Artikel

Quelle: Hans Böckler Stiftung

index

One Response

  1. Hermann sagt:

    Ja, es wird immer schwieriger für Arbeitgeber eine gute betriebliche Altersversorgung auf die Beine zu stellen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.